Den Point Spread verstehen

Der Begriff Point Spread gehört zu den komplexesten und gleichzeitig wichtigsten Ausdrücken in der Welt der Sportwetten. Aufgrund dessen sollten sich unerfahrene Laien im Vorfeld ausführlich mit dem Point Spread beschäftigen und versuchen, dessen Funktionsweise zu verstehen. Denn nur wer über solide Grundkenntnisse in diesem Bereich verfügt, kann dauerhaft erfolgreiche Sportwetten platzieren.

In der Regel berechnen die sogenannten Handicapper den Point Spread für einen sportlichen Wettkampf, weil es sich hierbei um das Handicap einer Mannschaft handelt. Folglich stellt dies eine Art Bewertung des Teams dar und gibt so Auskunft über die voraussichtliche Leistung der entsprechenden Spieler.

Der Point Spread wurde in erster Linie dazu entwickelt, dass bei den Sportwetten ein ausgeglichenes Verhältnis entsteht. Wenn Wett-Freunde nicht die Möglichkeit hätten, Point Spread Wetten zu platzieren, würden wahrscheinlich alle auf den klaren Favoriten einer sportlichen Begegnung tippen. Dies ist natürlich nachvollziehbar, schließlich bringt die favorisierte Mannschaft die besseren Voraussetzungen für einen Sieg mit.

Auf den ersten Blick erscheint dies überhaupt nicht schlecht, weil hierbei praktisch alle Wetten erfolgreich wären und somit rein theoretisch mit einem Gewinn belohnt werden würden. Da aber die verlorenen Wett-Einsätze als Gewinne ausgezahlt werden und es in diesem Beispiel keine oder nur sehr wenige verlorene Sportwetten gibt, steht dem Buchmacher kein Geld zur Verfügung, dass er als Gewinn ausschütten könnte.

Mithilfe des Point Spreads wirkt der Buchmacher dem effektiv entgegen, denn selbst wenn alle seine Kunden an den Sieg des Favoriten glauben, sorgt der Point Spread für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen verlorenen und gewonnen Wetten. Dies liegt daran, dass zwar viele Wett-Freunde nur dem Favoriten den Sieg zutrauen, aber den finalen Punktevorsprung niedriger als den Point Spread einschätzen.

Andererseits gibt es mit Sicherheit auch Menschen, die den Underdog für absolut chancenlos halten und deshalb davon ausgehen, dass die favorisierte Mannschaft den Point Spread sogar noch übertreffen wird. Folglich bewirkt der Point Spread auch dann eine optimale Verteilung der Wetten, wenn alle von einem Sieg des Favoriten ausgehen.

Nicht nur die Funktionsweise des Point Spreads ist für viele Wett-Laien verwirrend, sondern ebenfalls dessen Notation. So findet man auf den Anzeigetafeln im Wett-Büro immer wieder Phrasen, wie zum Beispiel “Team A –5″. Dieser kurze Text enthält mehrere wichtige Informationen, sodass Wett-Freunde unbedingt mit der Schreibweise des Point Spreads vertraut sein müssen.

In diesem Beispiel beträgt der Point Spread fünf Punkte. Das Minus vor der Ziffer besagt, dass es sich bei Team A um den Favoriten des Turniers handelt, denn die gegnerische Mannschaft muss am Ende mit mindestens fünf Punkten im Rückstand liegen, damit Wetten auf den Point Spread als erfolgreich gelten.


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